English | Deutsch

Standorte

Herkomerplatz

Oberföhringer Straße 2
81679 München
Telefon 089/419693–0
E-Mail

Romanplatz

im Krankenhaus Barmherzige Brüder
Romanstraße 93
80639 München
Telefon 089/1797-2828
E-Mail

Schmerztherapie

Vertebroplastie / Kyphoplastie

Unter gewissen Voraussetzungen kann zur Stabilisierung und Linderung von Schmerzen bei gebrochenen Wirbelkörpern aufgrund von Osteoporose oder auch Tumorleiden eine perkutane Stabilisierung (Vertebro-/Kyphoplastie) in Lokalanästhesie durchgeführt werden. Dank dieses minimal-invasiven und damit schonenden radiologischen Verfahrens können Wirbelkörperfrakturen stabilisiert und die von der Wirbelsäule ausgehenden Schmerzen deutlich reduziert werden. Sowohl die Positionierung der Hohlkanüle als auch die Einbringung des „Kochenzements“ wird präzise unter CT-/CT-Fluoroskopie-Kontrolle (ggf. Röntgendurchleuchtung) durchgeführt und gewährleistet damit eine hohe Sicherheit für die Patienten. Wenn die Vertebro-/Kyphoplastie rasch nach Entstehung der Fraktur durchgeführt wird kann mit Erfolgsquoten von 80-90% gerechnet werden, eine deutliche Schmerzlinderung oder gar komplette Schmerzfreiheit zu erzielen. Klinisch signifikante Komplikationen, wie beispielsweise der Austritt von Zement in kritische benachbarte Regionen, treten sehr selten auf. Die Kyphoplastie ist eine Variante der Vertebroplastie. Hier wird vor dem Einbringen von Knochenzement ein Ballon im Wirbelkörper aufgepumpt (oder ein Spezialzement verwendet) und versucht, die Deformierung und Höhenminderung der Wirbelfraktur zu beheben.

Periradikuläre Therapie (PRT)/Facettengelenksblockade

Eine wichtige Therapiemodalität ist die CT-gesteuerte Schmerzbehandlung von Rückenschmerzen, die (bei Bandscheibenvorfällen) als sogenannte periradikuläre Nervenwurzelinfiltration und bei degenerativen Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke - Spondylarthrose - als CT-gesteuerte Facettenblockade durchgeführt wird. Prinzip der Behandlung ist die lokale Applikation von lang wirkenden Schmerzmitteln (Lokalanästhetika) und von Kortisonpräparaten, die entzündungshemmend wirken, und im Falle von Bandscheibenvorfällen eine Resorption des prolabierten Bandscheibengewebes bewirken und die gereizte Nervenwurzel beruhigen. Im Bereich der kleinen Wirbelgelenke kann außerdem auch reiner Alkohol injiziert werden, um die Gelenke analog zur Facettenkoagulation zu denervieren und so eine langfristige Schmerzfreiheit zu gewährleisten. Derartige schmerztherapeutische Eingriffe können nicht nur an der Lendenwirbelsäule, sondern auch an der Brust- und Halswirbelsäule durchgeführt werden.

Seit 2013 sind CT-gesteuerte schmerztherapeutische Eingriffe bei gesetzlich versicherten Patienten nur dann durchführbar, wenn die Patienten von einem Arzt mit Genehmigung zur schmerztherapeutischen Versorgung chronisch schmerzkranker Patienten nach § 135 Abs. 2 SGB V bzw. mit der Zusatzweiterbildung „Schmerztherapie“ überwiesen werden.

Uterusmyom-Embolisation (UFE/UAE)

Die Uterusmyom-Embolisation ist ein minimal-invasives Therapieverfahren zur Behandlung gutartiger Gebärmuttertumore (Myome), welche häufig ab einer gewissen Größe Beschwerden wie vermehrte / verstärkte Regelblutungen, Schmierblutungen, Harndrang, erschwerter Stuhlgang oder Unterleibsschmerzen auslösen können. Bei der Uterusmyom-Embolisation wird in der Gebärmutter ein künstlicher Infarkt – also eine gewollte Verstopfung der Gebärmutter-Arterien – ausgelöst und damit die Blutzufuhr zum bzw. zu den Myomen unterbrochen. Dazu werden bei der Uterusmyom-Embolisation Gelatine- oder Kunststoffpartikel (300–900 μm) über einen Katheter durch Arterien in der Leiste in die jeweiligen Gebärmutterarterien eingeleitet. Die Verringerung oder Unterbrechung der Blutzufuhr führt dazu, dass alle im Uterus befindlichen Myome während dieses Eingriffes gleichzeitig behandelt werden können und innerhalb einiger Monate schrumpfen, wodurch sich die Beschwerden bei einem sehr hohen Prozentsatz der Patientinnen bessern. Der minimal-invasive Eingriff erfolgt in leichter Sedierung und Schmerztherapie und erfordert in der Regel einen kurzen stationären Aufenthalt von 3–5 Tagen.

Termin

Kontaktinformationen, Sprechzeiten, und Anfahrtsbeschreibungen finden Sie hier.

Aktuell

Eine Vielzahl der Patienten hat Angst vor einer MRT-Untersuchung

Wir sind nun in der Lage, als erste Praxis in München, diesen Patienten mit einem Nasenspray zu helfen.
... weiterlesen