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Mangnetresonanztomographie (MRT)

Jedes Proton gibt ein Bild

Die moderne Kernspintomographie gehört zu den Schnittbildverfahren, die ohne Einsatz von Röntgenstrahlen Bilder vom Innenleben Ihres Körpers erstellen können. Dabei hängt die Bildzusammensetzung von der Anzahl der Wasserstoffprotonen im Körper ab. Der Patient liegt in einem Magnetfeld, in dem sich Protonen nach der Hauptmagnetfeldlinie ausrichten. Durch hochfrequente Impulse werden diese Protonen aktiviert, auf ein höheres Energieniveau gehoben und geben ein Signal ab. Diese Signale werden von Körperspulen empfangen, die die Untersuchungsregion abdecken. Aus ihnen werden die Bilder errechnet. Für eine gute Bildgebung ist es unbedingt notwendig, dass der Patient während der Untersuchung ruhig liegen bleibt. Sollte ein Beruhigungsmittel gewünscht werden, ist eine Begleitperson wichtig, die den Patienten nach der Untersuchung abholt.

Wann und wo setzt ich das MRT ein?

Das Hochfeld-MRT wird zur Abklärung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems eingesetzt (Gehirn, Sehnerv, Rückenmark, Wirbelsäule). Weitere Indikationen sind im Bauchraum Erkrankungen der Leber, der Bauchspeicheldrüse, des Dünndarms (Morbus Crohn) und Beckenbodens. Besondere Fragestellungen an Brust (Brustkrebs), am Herzen und Gefäßen (arterielle Verschlusskrankheit) können den Einsatz des MRT notwendig machen. Verletzungen an Gelenken (Knorpel, Gelenkkapsel, Bandscheibe) und am Band- und Muskelsystem stellen einen weiteren Schwerpunkt der modernen MRT-Diagnostik dar. Das MRT darf bei Metallsplitterverletzungen nicht angewandt werden. Bei Herzschrittmachern hängt die Durchführbarkeit der Untersuchung vom Modell ab. Bei frisch gestochenen Tattoos kann im MRT die Farbe verlaufen.

Brauche ich Kontrastmittel?

Die meisten Untersuchungen am Bewegungsapparat können ohne Gabe von intravenösem Kontrastmittel durchgeführt werden. Bei älteren Verletzungen, akuten Entzündungen oder Tumoren wird Kontrastmittel zur weiteren Differenzierung eingesetzt. Die Untersuchungen des zentralen Nervensystems (Gehirn, Rückenmark), der Bauchorgane (Leber, Bauchspeicheldrüse), des Gefäßsystems und der Brust werden mit intravenösem Kontrastmittel durchgeführt. Das Kontrastmittel wird über eine Verweilkanüle in eine periphere Vene verabreicht. Eine gute Nierenfunktion ist dafür Voraussetzung (Kreatininwert). Die Kontrastierung des Darms erfolgt 30 bis 60 Minuten vor der Untersuchung.

Vorbereitung

Bitte informieren Sie sich hierzu unter dem Menüpunkt „Untersuchungsvorbereitung“.

Termin

Kontaktinformationen, Sprechzeiten, und Anfahrtsbeschreibungen finden Sie hier.

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