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Mammographie-Screening

Das Screening verfolgt das Ziel, eine symptomlose Bevölkerungsgruppe zu untersuchen, um durch Früherkennung eine Erkrankung und ihre Folgen zu verhindern.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. Jede 10. Frau erkrankt während ihres Lebens an Brustkrebs. 2005 gab es 57.000 Neuerkrankungen in Deutschland. 18.000 Frauen versterben jährlich an Brustkrebs oder dessen Folgen.

Seit dem Bundestagsbeschluss vom 28. Juni 2002 wurde das qualitätsgesicherte Mammographie-Screening in Deutschland nach den europäischen Richtlinien für alle Frauen in der Altersgruppe von 50 bis 69 Jahren eingeführt. Bundesweit sind ca. 10 Millionen Frauen anspruchsberechtigt. Dabei werden flächendeckend alle Frauen (Klientinnen) in der Altersklasse von 50 bis 69 Jahren in 2 jährigem Intervall angeschrieben und zu einer Mammographie eingeladen. Wichtig ist, dass es sich hierbei um symptomlose Klientinnen handelt, die weder Schmerzen noch einen unklaren Tastbefund in der Brust haben.

Sowohl die apparative Ausstattung in den Screening-Einheiten als auch die fachliche Qualifikation der Mitarbeiter (MRTAs, Befunder, programmverantwortlicher Arzt (PVA), Pathologe und Chirurg) müssen sich strengen qualitativen Überprüfungen jährlich unterziehen. Wird ein Brusttumor entdeckt, schließt sich eine interdisziplinäre Besprechung im Screeningteam an, in welcher Radiologen, Gynäkologen und Pathologen teilnehmen. Dabei sind die Dokumentation des Befundes und die Therapieentscheidung transparent.

Ziel des Screenings ist es, kleine, noch nicht tastbare Tumore und deren Vorstufen so früh zu erkennen, dass eine brusterhaltende und kurative Therapie für die Patientin möglich ist. Wie bereits in anderen europäischen Ländern nachgewiesen, konnte durch Einführung des Screenings die Sterblichkeitsrate an Brustkrebs um bis zu 25% gesenkt werden.

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